Der Sturm ist aus Luft

kuratiert von: Thomas Scheibitz
Ort: SCHAU FENSTER, Lobeckstr. 30-35 (U8/M29 Moritzplatz), Raum fur Kunst 10969 Berlin

Die Ausstellung mit dem Titel — Der Sturm ist aus Luft —
zeigt eine / Bildstrecke / der ikonografischen Möglichkeiten von Abstraktion bis zu den Übersetzungsstrategien des privaten Kosmos von Künstlerinnen und Künstlern. In einer Ausstellung wie auch in einem künstlerischen Diskurs einer Gruppenausstellung ist ein Teil (Luft) die Summe des Ganzen (Sturm).
Der Begriff / Bildstrecke / verweist neben dem inhaltlichen Konzept auch auf die formale Situation des Ausstellungsraums SCHAU FENSTER auf der Lobeckstraße in Berlin. Ein ca. 25 Meter langer Raum, mit 4 Metern Tiefe, stellt eine besondere Situation dar. Der Raum, der von außen wie ein klassisches Schaufenster gelesen werden kann, hat einen eindeutigen Anfang und ein eindeutiges Ende. Man geht vor und zurück.
Die Ausstellung versucht diesen besonderen Typus gerecht zu werden,
in dem auch auf eine aufwendige Inszenierungen verzichtet wird und die Artefakte in ihre „Reihenfolge“ einen (wie Gottfried Boehm beschreibt) entgegenkommenden Sinn ergeben.
Die von Thomas Scheibitz ausgewählten 20 künstlerischen Positionen zeigen eine Art biografische Klammer. Einflussreiche Positionen, aus den Anfängen seiner künstlerischen Laufbahn um 1989 bis hin zu zeitgenössischen Positionen aus seiner Arbeit als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie, werden mit einzelnen kunsthistorischen Positionen aus seiner Sammlung kombiniert. Es gleicht einer Collage, von der Heiner Müller gesagt hat, sie sei die einzige Möglichkeit, sich ein Bild über das Bild (im 21. Jh.) zu machen.
Das Motiv trifft die Grammatik.
Die Theorie stellt sich dem Vergleich mit dem Erlebnis.

Der Titel zur Ausstellung, ist die Textzeile des Musikers und Ausstellungsmachers Yaneq aus dem Song, „Halb Voll“ entlehnt.

 

Vorheriges Event
Rotas