ROTAS
Die Ausstellung „ROTAS“ vereinigt elf Positionen, die eines gemeinsam haben : eine formstarke, elementare Bildsprache, die man im Abstrakten , Konkreten oder Zeichenhaften ansiedeln kann.
Das Spektrum reicht von Malerei, Zeichnung, Druckgrafik über Lichtkunst bis hin zur Objektkunst. Die Ausstellung versucht die Bandbreite und Reichhaltigkeit dieser Kunstauffassung, jenseits narrativer Bezüge aufzuzeigen. Es handelt sich um Werke, die für sich selbst sprechen, indem sie aus einer eigenwertigen Logik entwickelt sind und durch ihre Klarheit überzeugen.
Der Titel „ROTAS“ ist dem Sator-Quadrat entlehnt, einem Satzpalindrom (Pompeji 55 n.Ch.). Übersetzt heißt es: „Der Sämann hält die Werke (hier: Rotas)– es hält die Werke (Rotas), der Sämann“.
Der Titel verweist somit in seiner Bedeutung auf das schöpferische Wirken eines jeden Künstlers und auf die Schönheit und die Poesie des künstlerischen Tuns, die selbst allesamt als Idee in diesem quadratischen Gebilde inne wohnen.

