Für eine Ausstellung zum Thema „Fenster“ im Schau Fenster haben Tim Trantenroth und René Wirths je sechs männliche und sieben weibliche Künstler einladen, die, in unterschiedlichen Medien beheimatet, den Raum daher inhaltlich und formal auf verschiedenen Ebenen bespielen sollen: So wird sowohl die Fensterscheibe (z.B. Felix Kiessling) wie auch die Wand und der sich dazwischen befindende Raum durch parallel angeordnete, teilweise mehrschichtige (z.B. Nicole Staeglich, Tim Trantenroth), auch skulptural-architektonische Arbeiten (z.B. Jens Reinert), gestaltet, die die verschiedenen Perspektiven der Künstler*innen auf das Thema wiedergeben. Diese Vielfalt der Perspektiven wird sich auch in der großen Multimedialität der Medien und in den verschiedenen Möglichkeiten ihrer Inszenierungen widerspiegeln.
Der quasi-semiotische Untertitel Schau Fenster Fenster Schau fungiert auch als Meta-Titel, in der das Schau Fenster auch seinen eigenen Sinn und Namen selbst reflektiert (bekommt).
Alle beteiligten Künstler*innen arbeiten innerhalb ihrer Medien gewissermaßen konzeptuell. Viele Arbeiten werden extra entstehen.

